Rund um Almette

Warum uns künstliche Zusatzstoffe nicht ins Fässchen kommen? Ganz einfach – weil´s natürlich besser schmeckt!
Das ist das Motto des neuen Almette TV-Spots.
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Almette

Kräuter-Tipps

basilikum

Basilikum

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Basilikum

Verwendung:
Die Blätter solltet Ihr nicht oder nur ganz kurz mitkochen. Basilikum passt sehr gut zu Fleisch-, Nudel- und Gemüsegerichten. Besonders zu Tomaten, Salaten, Vorspeisen oder zu Suppen sowie zu Geflügel und Fisch; aber auch für Kräuterbutter und Saucen könnt Ihr es gut einsetzen. Die großen grünen Blätter machen sich schön als Garnierung! Habt Ihr Basilikum schon mal zu Süßspeisen probiert?

bohnenkraut

Bohnenkraut

bohnenkraut

Bohnenkraut

Verwendung:
Bei warmen Speisen könnt Ihr ganze Zweige lange mitkochen! Bohnenkraut schmeckt pfeffrig-würzig und passt gut zu Hülsenfrüchten, Lamm und Wild oder auch zu Tomaten-, Pilz- und Kartoffelgerichten. Eintöpfe sowie Bohnen-, Gurken-, Wurst- und Fischsalate könnt ihr auch sehr gut damit verfeinern. Die Beigabe zu Hülsenfrüchten verbessert deren Verträglichkeit!

dill

Dill

dill

Dill

Verwendung:
Die Blätter und Blüten eignen sich frisch oder getrocknet zum Würzen, in Saucen und Salaten, zu Gurken, Quark, Kräuterbutter und Fisch. Dill könnt Ihr auch prima einfrieren!

estragon

Estragon

estragon

Estragon

Verwendung:
Frisch, getrocknet oder eingefroren passt Estragon sehr gut zu Salaten, Suppen und Saucen sowie zu Fisch- und Fleischgerichten.

gartenkresse

Gartenkresse

gartenkresse

Gartenkresse

Verwendung:
Der pikante, leicht scharfe Geschmack passt zu Salaten, Eiern, Quark und Radieschen, aufs Butterbrot sowie zu Fisch. Auch zum Garnieren könnt ihr Gartenkresse sehr gut verwenden!

liebstoeckel

Liebstöckel

liebstoeckel

Liebstöckel

Verwendung:
Die kräftige Würze des „Maggikrauts“, wie Liebstöckel umgangssprachlich genannt wird, passt zu Suppen, Eintöpfen, Saucen, Salaten und Fleisch. Wusstet Ihr schon? Zerdrückte Liebstöckel-Samen eignen sich auch wunderbar als Brotgewürz.

majoran

Majoran

majoran

Majoran

Verwendung:
Das würzig-süße Kraut wird gern in Kombination mit Fleisch, Kartoffelgerichten, Eintopf, Auflauf und Tomaten verwendet.

melisse_zitronenmelisse

Melisse, Zitronenmelisse

melisse-zitronenmelisse

Melisse, Zitronenmelisse

Verwendung:
Mit dem frischen Zitronenaroma könnt ihr Salate, Tomaten, Quark und Saucen verfeinern.

oregano

Oregano

oregano

Oregano

Verwendung:
Das kräftige Gewürz schmeckt lecker zu Pizza, Nudel- und Gemüsegerichte, Tomaten, Käse, Fleisch, Aufläufen und Suppen. Die Blüten sind auch eine schöne Garnierung!

petersilie

Petersilie

petersilie

Petersilie

Verwendung:
Petersilie würzt fast alle salzigen Gerichte. Es passt zu allen Gemüsesorten, zu Rohkost, zu Salaten, zu hellen Soßen und allen Suppen – von der klaren Fleischbrühe bis zur Eintopfsuppe. Auch zu Süß- und Salzwasserfischen, zu Geflügel oder zu Eiergerichten könnt Ihr es einsetzen – besonders gut als Füllung! Getrocknete Petersilie weicht man für Salate fünf Minuten in kaltem Wasser ein. Petersilie ist reich an Vitamin A und C. Zur Schonung der Vitamine wird Petersilie nicht mitgekocht, sondern erst kurz vor dem Anrichten den Speisen beigegeben. Beim Kochen verlieren die Petersilienblätter sehr viel von ihrem Geruch und Geschmack. Wer auf kräftiges Petersilienaroma Wert legt, darf sie daher nur roh verwenden oder allenfalls kurz in Olivenöl anbraten. Feingehackte Blätter könnt Ihr auch einfrieren. Getrocknete Petersilie darf auch kurz aufgekocht werden – frische Petersilie aber niemals!

pfefferminze

Pfefferminze

pfefferminze

Pfefferminze

Verwendung:
Pfefferminze existiert in einer Vielfalt an Arten und Sorten und verleiht allen Gerichten einen aparten Geschmack. Ob zu Lamm, Salaten, jungem Gemüse, Quark- oder Eierspeisen, ob zu Joghurt, Süßspeisen, Obstsalat, Eis, Schokolade und Konfekt oder zur Aromatisierung von Konfitüren, in Likören oder gar in Erfrischungsgetränken und Bowlen: Pfefferminze besitzt einfach das gewisse Etwas!

rosmarin

Rosmarin

rosmarin

Rosmarin

Verwendung:
Rosmarin besitzt eine starke Würzkraft. Ideal ist es zu mediterranen Gerichten mit Kartoffeln, Geflügel, Schweinebraten, Fisch, Gemüsesuppen, Käse und pikanten Saucen, zum Grillen oder für gewürzten Zucker. Die Blüten eignen sich sehr gut zum Garnieren. Schon ausprobiert?

salbei

Salbei

salbei

Salbei

Verwendung:
Die Blätter haben eine leicht bittere und dominante Note. Salbei eignet sich gut, um Fleisch zu würzen und bereichert gegrillten Fisch, Geflügel, Eintöpfe, Suppen, Schinken und Käse mit seinem markanten Geschmack. Ihr könnt ihn auch zum Spicken oder Belegen von Kalbsschnitzel (Saltimbocca), Schweine- und Lammbraten verwenden. Sparsam verwenden! Salbei-Blüten sind auch als hübsche Garnierung verwendbar.

schnittlauch

Schnittlauch

schnittlauch

Schnittlauch

Verwendung:
Am besten schmeckt Schnittlauch frisch zu Rührei, Quark, Salaten, Suppen, Kräuterbutter und Saucen. Die Blüten taugen als Würze und natürlich als farbenfrohe Garnierung! Schnittlauch ist reich an Vitamin C – Ihr solltet ihn daher nicht erhitzen, sondern erst am Ende über die Gerichte geben!

thymian

Thymian

thymian

Thymian

Verwendung:
Thymian passt gut zu Geflügel, Wild, Lamm, Fisch und Schalentieren, aber auch zu Gemüse, Kartoffeln, Ragouts, Suppen, Saucen oder zu Kräuteressig und -öl. Besonders in der mediterranen Küche findet Thymian breite Verwendung und gibt vielen Speisen ihren typischen Geschmack. Sparsam verwenden!

Kräuteranbau Zucht / Saat Erntezeit Blütezeit
Basilikum
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Einjährige Pflanze; 15 bis 60 cm hohe, buschig wachsende kleine Sträucher mit weichen, gewölbten Blättern und weißen oder rosa Lippenblüten.

Standort:
Basilikum liebt es sonnig (keine pralle Mittagssonne!) und windgeschützt mit fruchtbaren, durchlässigen Böden. Er wächst am besten in großen Töpfen und auch auf der Fensterbank.

Pflege:
Anzucht aus Samen ab März, Direktsaat ins Freiland ab Ende Mai. Als südländisches Kraut eher im Warmen (z. B. im Gewächshaus / auf der Fensterbank) vorzüchten. Die Triebspitzen immer wieder auskneifen und nur morgens gießen! Schutz vor Kälte und Schnecken ist ratsam.

Ernte:
Frische Blätter nach Bedarf abzwicken, am besten vor der Blüte. Sie zu trocknen lohnt sich kaum, da das feurig-würzige Aroma verloren geht.

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Bohnenkraut
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Einjährige Pflanze; 40 bis 50 cm hohe, verzweigte Büsche mit schmalen Blättern und weißen oder lila Lippenblüten.

Standort:
Sonnigen Standort aussuchen! Bohnenkraut liebt warme, durchlässige Erde. Es ist für Steingärten und Gefäßkultur geeignet und vertreibt am Rand eines Beetes die Schwarze Bohnenlaus (Schädling).

Pflege:
Aussaat der Vorkultur Anfang April, Direktsaat nach den letzten Spätfrösten ab Mai, am besten in Reihen mit 20 bis 25 cm Abstand. Verträgt Hitze! Nur die jungen Sämlinge feucht halten und insgesamt wenig düngen. Achtung: Im Frühjahr vor dem Neuaustrieb zurückschneiden!

Ernte:
Frische Zweige kann man von Sommer bis zum Herbst ernten. Zum Trocken die Zweige während der Blüte schneiden - das Aroma hält sich gut.

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Dill
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Einjährige Pflanze; 50 bis 150 cm hohe Stängel mit fein gefiederten Blättern und gelben Doldenblüten.

Standort:
Dill sonnig und windgeschützt platzieren, am besten mit humosem, feuchtem Boden.

Pflege:
In Reihen mit 25 bis 30 cm Abstand wachsen lassen, später auslichten. Gleichmäßig feucht halten. Dill ist ein guter Nachbar für Gurken, Möhren und Zwiebeln!

Ernte:
Frische Blätter fortlaufend zupfen. Die Blüten schneidet man am besten direkt, die Früchte, wenn sie bräunlich werden. Die Stengel lassen sich gut einfrieren!

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Estragon
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Mehrjährige Pflanze; 60 bis 150 cm hohe, verzweigte Stängel mit schmalen, länglichen Blättern, gelb-grünen Blüten und Wurzelausläufern.

Standort:
Estragon mag es sonnig bis halbschattig, warm und geschützt, am besten mit feucht-humosem Boden.

Pflege:
Die Pflanze braucht auf jeder Seite ca. 40 cm Abstand. Mit Kompost düngen. Winterschutz ist ratsam. Im Frühling das Zurückschneiden nicht vergessen.

Ernte:
Blätter oder Triebspitzen nach Bedarf von Frühling bis Herbst ernten. Zum Trocknen und für Öle die aufblühenden Zweige verwenden.

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Gartenkresse
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Einjährige Pflanze, die bis zu 10 cm hoch wird und verschiedenartig gefiederte Blätter und weiße Blüten trägt.

Standort:
Sonnig oder halbschattig gestellt kommt Gartenkresse ganz unkompliziert mit jedem Boden zurecht und gedeiht auch in Schalen oder Kästen hervorragend.

Pflege:
Mit 10 cm Reihenabstand setzen und leicht feucht halten. Keimt sehr schnell, daher gern öfter nachsäen. Ist robust und anspruchslos, und abwechselnd mit Radieschen gesät stärken beide sich sogar gegenseitig.

Ernte:
Keimlinge bzw. Blätter und Blüten der ausgewachsenen Pflanze immer frisch abschneiden und nicht konservieren.

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Liebstöckel
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Mehrjährige Pflanze; 150 bis 200 cm hohe Stängel mit kräftigen, rhombenförmig gefiederten Blättern und Dolden mit gelb-grünen Blüten sowie tiefreichenden, starken Wurzeln.

Standort:
Liebstöckel bevorzugt es sonnig bis halbschattig in feuchtem, nähstoffreichem Humusboden.

Pflege:
Von der stattlichen Staude reicht eine Pflanze. Verträgt Zusatznahrung in Form von Dünger (verdünnte Brennesseljauche oder Kompost) – am besten nur über die Wurzeln, nicht über die Blätter kippen! Im Herbst mit Kompost düngen. Ist winterhart und treibt im Frühling neu aus.

Ernte:
Frische, junge Blätter vor der Blüte ernten, die Samen erst, wenn sie braun sind.

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Majoran
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Einjährige Pflanze; 30 bis 40 cm kleine, verästelte Sträucher mit graugrün behaarten Blättern und weißen, lila oder rosa Lippenblüten.

Standort:
Majoran sonnig platzieren mit leichten, durchlässigen, nährstoffreichen Böden. Jährlich den Standort wechseln!

Pflege:
Aussaat mit Vorkultur ab März, Direktsaat ab Mai. Als südländisches Kraut eher im Warmen (z. B. Gewächshaus, Fensterbank) vorzüchten. Die feinen Samen nur dünn mit Erde bedecken, in einem Reihenabstand von 20 bis 25 cm.

Ernte:
Frische Triebspitzen und Kraut vor der Blüte ernten. Majoran hat vor und während der Blüte höchste Würzkraft!

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Melisse, Zitronenmelisse
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Mehrjährige Pflanze; 50 bis 80 cm hohe, verzweigte, buschige Sträucher mit eiförmigen, gezahnten Blättern und weißen Lippenblüten.

Standort:
Sonnig! Melisse liebt außerdem humusreiche, durchlässige Böden.

Pflege:
Ab April im Freiland aussäen, vorgezogene Jungpflanzen ab Mai in den Garten setzen (Abstand 30 bis 40 cm). Reichlich Kompost beigeben und im Frühling zurückschneiden. Zitronenmelisse bildet mit den Jahren breite Büsche.

Ernte:
Frische Blätter von Frühling bis Herbst ernten. Sollen die Zitronenmelisse-Blätter getrocknet werden, vor der Blüte die oberen Triebe beschneiden!

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Oregano
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Mehrjährige, 30 bis 50 cm hohe, buschig verzweigte Pflanze, die zum Wuchern neigt. Oregano hat kleine, eiförmige, behaarte Blättchen und rosarote oder weiße Blüten.

Standort:
Oregano steht am liebsten sonnig. Ein trockener, durchlässiger Boden ist wichtig.

Pflege:
Die Aussaat ist ab April möglich. Die Jungpflanzen dann April bis Mai mit 20 bis 30 cm Abstand setzen. Oregano ist anspruchslos und sät sich selber aus. In rauen Lagen ist ein Winterschutz zu empfehlen. Im Frühling zurückschneiden nicht vergessen.

Ernte:
Zur Ernte werden ganze Stängel eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten und zum Trocknen in einen dunklen Raum gehängt. Nach dem Trocknen können die Blätter vom Stängel abgestreift und trocken aufbewahrt werden. Die krautigen Teile zur Zeit der Blüte trocknen.

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Petersilie
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Zweijährige, 20 bis 50 cm hohe Pflanze. Im ersten Jahr wächst eine buschige Rosette mit krausen oder glatten gefiederten Blättern, im zweiten Jahr treiben lange Stängel mit grüngelben Doldenblüten. Zwei verschiedene Arten werden gezüchtet: Wurzelpetersilie (Petroselinum tuberosum) hat eine weiche, essbare Wurzel, die Ihr als aromatisches Gemüse auch mal prima auf den Speiseplan setzen könnt. Blattpetersilie (Petroselinum latifolium, Petroselinum crispum) wird dagegen nur der Blätter wegen angebaut, die gehackt als Garnierung beliebt sind.

Standort:
Halbschattig mit nährstoffreichem, feuchtem Boden pflanzen. Petersilie ist mit sich selbst unverträglich, braucht also jedes Jahr einen neuen Platz. Achtung: Nicht neben Salat pflanzen! Sie lässt sich übrigens auch prima in Töpfen kultivieren.

Pflege:
Die Aussaat März bis April oder im August in Reihen mit 10 bis 15 cm Abstand setzen. Keimt nach 3 bis 4 Wochen und braucht viel Wasser. Da sie anfällig für den Befall der Möhrenfliege ist, vorbeugend in Mischkultur mit Schnittlauch oder Zwiebel pflanzen oder mit Wermut- oder Rainfarn-Tee bespritzen.

Ernte:
Frische Blätter bietet die Petersilie das ganze Jahr über, auch im Winter (Herzblätter stehen lassen, dann erscheinen immer neue Triebe). Einfrieren klappt ohne Probleme!

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Pfefferminze
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Mehrjährige, 40 bis 100 cm hohe Pflanze mit glatten, krausen oder samtigen Blättern in verschiedenen Farben und Formen sowie Scheinähren mit meist lilafarbenen Lippenblüten und Wurzelausläufern. Neigt zum Wuchern!

Standort:
Pfefferminze steht gern sonnig bis halbschattig, wenn für Feuchtigkeit gesorgt ist. Feuchte, humusreiche Böden eignen sich gut, aber am besten alle zwei Jahre den Standort wechseln. Und Achtung: Nicht neben Kamille pflanzen!

Pflege:
Im Frühling Wurzelableger oder vorgezogene Jungpflanzen flach einsetzen. Minze wuchert, das heißt bei Platzmangel im Beet besser in großen Töpfen halten. Zu starke Ausbreitung kann durch Beetkanten oder Gefäßkultur verhindert werden. Pfefferminzrost (schwarze Flecken auf den Blättern) ist eine Pilzinfektion bei zu eng und feucht gesetzten Pflanzen - die kranken Triebe am besten abschneiden! Damit sich verschiedene Arten nicht vermischen, müssen die Blüten ausgebrochen werden.

Ernte:
Frische Blätter und Triebspitzen nach Bedarf ernten. Sollen die Blätter getrocknet werden, vor der Blüte und kurz über dem Boden beschneiden (Haupterntezeit Juni und Juli).

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Rosmarin
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Mehrjährige Pflanze; 50 bis 150 cm hohe, verholzende Halbsträucher mit festen, nadelförmigen Blättern und lila-blauen Lippenblüten.

Standort:
Rosmarin sonnig, mit kargen, durchlässigen, humosen Böden pflanzen. Topfkultur ist ratsam!

Pflege:
Aussaat im Warmen und die Jungpflanzen in Töpfe „pikieren“, später in größere Gefäße pflanzen. Bei Topfkultur sandiges, humoses Substrat verwenden. Regelmäßiges Zurückschneiden lässt sie kompakt wachsen. Rosmarin braucht viel Sonne, im Sommer Wasser und etwas Dünger und ist nicht frosthart. Daher am besten kühl und hell im Haus überwintern. Im Frühling dann nach Bedarf umtopfen und schneiden.

Ernte:
Zweigspitzen, Blätter, aber auch die Blüten nach Bedarf ernten. Getrockneter Rosmarin behält seine intensive Würze!

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Salbei
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Mehrjährige Pflanze; 30 bis 70 cm hohe, verholzende Halbsträucher mit graugrün-länglichen, filzigen Blättern und lila-blauen Lippenblüten.

Standort:
Salbei nicht im Schatten platzieren und für trockene, kalkhaltige, durchlässige Erde sorgen.

Pflege:
Ab März im Warmen aussäen (Vorkultur – schwierig!), im Mai Jungpflanzen mit 30 bis 40 cm Abstand in den Garten setzen. Im Frühling vorsichtig zurückschneiden, um Austrieb aus dem alten Holz zu fördern. Die Sträucher sind zwar winterhart, aber in rauen Gegenden ist ein Winterschutz ratsam.

Ernte:
Junge, aromatische, zarte Blätter über den Sommer pflücken (für höchste Würzkraft vor der Blüte beschneiden). An der Pflanze nicht zu viel Blattmasse entfernen, da die Blätter als Winterschutz für die Triebe dienen.

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Schnittlauch
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Mehrjährige, 20 bis 30 cm hohe Pflanze, die ein dichtes Büschel röhrenförmiger Blätter (Schlotten) mit rötlich-lilafarbigen, rundlichen Blütenständen bildet.

Standort:
Schnittlauch liebt es sonnig bis halbschattig mit feuchten, kalkhaltigen, nährstoffreichen Böden und eignet sich gut für Gefäßkultur. Schnittlauchreste im Kompost locken Regenwürmer an und fördern so dessen Umsetzung. Eignet sich auch gut als Beetumrandung.

Pflege:
Aussaat ab März in Reihen oder Horsten und gut feucht halten. Gern ein wenig Zusatznahrung in Form von Kompost (v. a. im Frühjahr) oder Brennnessel-Jauche zugeben. Alle 2 bis 3 Jahre durch Teilung verjüngen. Schnittlauch wird manchmal von Lauchmotten befallen: Mischkulturen mit Möhren oder Schnittsellerie wehren die Schädlinge ab. Kranke Triebe zurückschneiden - die neuen sind dann wieder gesund! Neben Möhren wehrt Schnittlauch die Möhrenfliege ab. Will man Schnittlauch im Topf ab Dezember im Haus vortreiben, sollten die Zwiebeln draußen richtig durchfrieren.

Ernte:
Im Freiland von März bis November ernten, im Frühbeet, im Gewächshaus oder von der Fensterbank ganzjährig. Blätter büschelweise nach Bedarf bis 2 cm über dem Boden abschneiden. Die Lauchblätter des ersten Frühlingsaustriebs schmecken am würzigsten. Blüten abzupfen oder abschneiden (sind essbar). Tipp: Zupft man die Blütenknospen regelmäßig ab, bleiben die Röhrenblätter besonders lange zart und saftig. Lässt man die Pflanze blühen, sind die Blätter zwar derber, aber immer noch genießbar. Zum Trocknen ist Schnittlauch eher ungeeignet, aber Einfrieren funktioniert gut.

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Thymian
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Wuchs:
Mehrjährige Pflanze; 10 bis 40 cm hohe, niedrige, verholzende Sträucher mit kleinen schmalen Blättern und hell-lilafarbigen oder rosa Blüten.

Standort:
Thymian steht gerne sonnig auf durchlässigen, kalkigen, eher trockenen Böden. Für Steingärten, als Polsterpflanze in Pflasterfugen und für Tröge geeignet.

Pflege:
Mäßig gießen und abgeblühte Sprosse bis ins alte Holz zurückschneiden. Aussaat im Frühjahr vornehmen, vorgezogene Pflanzenstecklinge im Frühsommer mit 20 cm Abstand in den Garten setzen. Kein Dünger nötig! Thymian ist immergrün und je nach Sorte teilweise oder völlig frosthart, aber empfindlich gegen Nässe im Winter. Im Frühling vorsichtig zurückschneiden.

Ernte:
Blätter und Triebspitzen nach Bedarf pflücken. Zum Trocknen kurz vor der Blüte schneiden.

thymian-anbau